Spurensuche

Vortrag zur Geschichte der Spielkartenproduktion von Stralsund bis Altenburg
Beginn: 18 Uhr  /  Ort: Stadtbibliothek Stralsund  /  Eintritt: frei

von Wilfried Kaschel, Autor und Sammler aus Neubrandenburg und Gerd Matthes, Spielkartenfabrik Altenburg GmbH

Im Jahre 1765 erhielt Johann Kaspar Kern – von Beruf Graveur und in der Münze von Stralsund tätig – vom schwedischen Generalgouverneur Axel Graf von Löwen die alleinige Konzession zur Errichtung einer Spiel­karten-„Fabrique“. Es zeigte sich, dass die Produktion von Spielkarten in Stralsund ein rentables Geschäft war, woraufhin weitere Unternehmungen gegründet wurden. 1872 schlossen sich die drei Stralsunder Spielkartenproduzenten Ludwig v. d. Osten, Ludwig Heidborn und Theodor Wegener zu einer Aktiengesellschaft zusammen. Die neue Bezeichnung war Vereinigte Stralsunder Spielkarten – Fabriken Aktien – Gesellschaft Stralsund (VSS A.G.). Der neue Betrieb war nun kapitalkräftig, konnte die Produktion vergrößern, andere Spielkartenfabriken zum Konkurs zwingen und diese dann aufkaufen.

Der Autor und Sammler Wilfried Kaschel aus Neubrandenburg gibt in seinem Vortrag einen Überblick zur Situation aller 10 namentlich genannten Spielkartenhersteller in Stralsund. Dazu werden ihre Schaffenszeit, Spielkarten aus der Zeit, die historischen und heute noch vorhandenen, früher als Produktionsstätten dienenden Stadthäuser, sowie ausgewählte Spuren, die heute noch erkennbar sind, aufgezeigt.

Anschließend wird Gerd Matthes, Marketing Manager der Spielkartenfabrik Altenburg GmbH, einen Einblick in die moderne Spielkartenproduktion in der Altenburger Fabrik geben.

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Spielkartenfabrik Stralsund · Ein Projekt des Jugendkunst e.V.